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Reportage Aufstand der Putzfrauen

Aufstand der Putzfrauen

Kein Job, kein Geld, aber Power

Ausgezeichnet mit dem 1. Platz beim Axel-Springer-Preis und dem Juliane-Bartel-Förderpreis

Fegen, schrubben, wischen, das haben sie drauf. Um vier Uhr morgens müssen sie los von ihren Dörfern in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nach Hamburg. Putzen für 7,68 Euro die Stunde, aber sie sind froh, überhaupt einen Job zu haben. Als klar wird, dass ihre Reinigungsfirma pleite ist, proben 30 Putzfrauen den Aufstand.

Seit Wochen haben sie keinen Lohn gesehen, sind immer wieder vertröstet worden. Jetzt wollen sie ihren Chef zur Rede stellen und fahren zum Sitz der Firma nach Timmendorf. Doch dort gibt es plötzlich ein ganz anderes Unternehmen.

 

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Aber die Putzfrauen spüren ihren Chef dann doch noch auf. Sie haben Wut im Bauch, werden sogar handgreiflich. Aber auch eine energische Aussprache bringt die Truppe nicht weiter: Kein Geld, kein Job und noch nicht einmal die Kündigung. Auch zuhause türmen sich die Probleme: Wann wird das Wasser abgestellt? Wie soll der Kühlschrank gefüllt werden? Aber die Frauen lassen sich nicht unterkriegen. Sie powern weiter. Ein wertvolles Pfand macht sie siegessicher: Sie haben die Dienstbusse der Firma versteckt und wollen sie nur gegen den ausstehenden Lohn herausgeben. Und noch eine Idee hat sich in ihren Köpfen festgesetzt: Gemeinsam wollen sie wieder putzen gehen, aber ohne einen Chef, der sie ausnutzt.  Der „harte Kern“ der Truppe bereitet die Gründung einer eigenen Reinigungsfirma vor. Doch der Plan ist komplizierter als zunächst gedacht. Plötzlich müssen sie sich mit Buchhaltung und Finanzierungsplänen herumschlagen. Werden sie den Sprung in die Selbständigkeit schaffen?

Aufstand der Putzfrauen – eine Reportage über clevere Frauen, die sich durch den Jobverlust nicht unterbuttern lassen und auf ungewöhnlichen Wegen für Ehre, Geld und neue Arbeit kämpfen.

Pressestimmen

Die Reportage aus der Reihe ARD-exclusiv zeigt tatsächlich etwas Seltenes, ja, wirklich Exklusives: Eine direkte, handfeste Konfrontation zwischen Angestellten und ihrem Boss..
Neue Osnabrücker Zeitung

Buch und Regie: Monika Schäfer
Kamera: Martin Göbel, Christoph Neubert
Ton: Mathias Weitze, Philipp Mettelmann
Schnitt: Stefan Canham
Mischung: Pierre Brand
Sprecher: Till Hagen
Produktionsleitung: Eva-Maria Wittke (NDR), Hubert Marady
Redaktion: Sabine Doppler, Margarete Runte-Plewnia
30 Min. ARD/NDR 2005

Weitere Produktionen

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